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Historie – Ein Familienunternehmen mit Tradition

1924 gründen die vier Brüder Heinrich, Gustav, Oskar und Otto Nölke in Versmold/Westfalen die Firma Heinrich Nölke & Co. Ihr Startkapital sind drei Schweine - ein Geschenk ihres Vaters Fritz Nölke, der als Meister bei der ortsansässigen Dauerwurstund Fleischwarenfabrik Menzefricke arbeitet. Zusammen mit den Erfahrungen des Vaters und dem Willen zum Erfolg wächst die neue Wurstfabrik in den folgenden Jahrzehnten zu einem der größten Unternehmen der Branche.

1927 sind durch den großen Erfolg der „Westfälischen Dauerwurst“ bereits 40 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.

1932 erwirbt Nölke das Gut Friedrichsruh im westfälischen Steinhagen, wo zunächst Schweine gemästet werden.

In den 50er Jahren floriert das Geschäft und die Nachfrage übersteigt zeitweise die Produktionskapazitäten. Ende der 50er Jahre treten Dieter, Fritz, Udo und Ulrich Nölke in das Unternehmen ein und führen es zusammen mit ihren Vätern. In den frühen 60er Jahren ist Nölke Pionier für Wurstwaren in der Selbstbedienungs-Verpackung und stellt die Vertriebsorganisation auf eigene Verkaufsbüros um.

1968 führt Nölke Geflügelwurst in Deutschland ein und erobert mit Gutfried den Markt. Der Markenname ist vom Gut Friedrichsruh abgeleitet, das sich nun auf die Aufzucht und Verarbeitung von Geflügel konzentriert.

1971 übernimmt Nölke das Unternehmen "Schloss Stetten GmbH & Co." in Baden-Württemberg, das die Gutfried-Produktion versorgt und Putenfrischfleisch vermarktet.

1975 erwirbt Nölke die Anteilsmehrheit an der "Friedrich Menzefricke GmbH & Co. KG Westfälische Dauerwurst- und Fleischwarenfabrik" in Versmold.

Ab 1981 werden die Vertriebsbüros in rechtlich unabhängige Vertriebsgesellschaften umgewandelt. Sie sind die Basis für den Unternehmensbereich Frischdienst Union GmbH.

1983 war wieder der Pioniergeist bei Nölke geweckt: Als erstes Unternehmen in Deutschland führt man Wurst in der Aromaschutzverpackung ein.

Seit den 90er Jahren tragen Frank, Michael, Petra und Stefan in der dritten Nölke-Generation als Gesellschafter und Beiratsmitglieder die Verantwortung für das Familienunternehmen.

1991 fusionieren die Firmen Menzefricke und "Fleischwarenfabrik Heinrich Nölke GmbH & Co." Das Unternehmen expandiert und erwirbt die "Müritzer Fleischwarenfabrik GmbH" in Mecklenburg-Vorpommern, die "Mutzschen Truthahn GmbH" in Sachsen und die "Märkische Truthahnspezialitäten GmbH" in Brandenburg. Die Frischdienst Union eröffnet Vertriebsstandorte in den neuen Bundesländern.

1997 baut Nölke in Versmold eines der modernsten Werke für Brühwurstprodukte und modernisiert das Rohwurstwerk Menzefricke.

1999 führt Nölke als erstes Unternehmen der Branche das Integrierte Management System nach erfolgreicher Umwelt-Zertifizierung ein. Durch eine Mehrheitsbeteiligung an einer Wurstwarenfabrik im polnischen Krakau erschließt Nölke neue Märkte in Osteuropa.

2003 erwirbt Nölke die Anteilsmehrheit an der neu gegründeten "Velisco Geflügel GmbH & Co. KG" und bringt seinen Unternehmensbereich "Gut Stetten" mit den Produktionsstätten Schloss Stetten und Mutzschen Truthahn in die Gesellschaft ein.